Dordrecht - Runde 1


Nach der kurzen Einführungsschleife hatte sich bereits die erste Gruppe gelöst; die Gesichter von links nach rechts: Pjotr van Beek, Erik Kramer, Kenny Kastelijn, Jaap de Man, Douwe Verberne, Stan Godrie


Zum ersten Mal die Wiesen hoch; Jeroen Meijers führt die Gruppe vor Danny van Poppel an.


Muskulös und grün, es könnte der Hulk sein.

Runde 2


Asphaltbergsprinten in ausgedünnter Gruppe; ganze Gesichter von links nach rechts: Stan Godrie, Pjotr van Beek, Danny van Poppel, Kenny Kastelijn, Tim Ariesen.


Tim Ariesen kennt den Weg, der Rest folgt.


Kenny Kastelijn verendete vor zwei Wochen in Harderwijk auf dem zweiten Platz.


Danny van Poppel bestritt sein ersten Cross Rennen nach einer sehr starken Straßensaison. Von den Vorjahresresultaten her sollte er dieses Jahr der beste niederländische Junior sein.


Jeroen Meijers war in Harderwijk schon stark unterwegs, wurde auf dem flachen Kurs aber "nur" Sechxter. Als Limburger sollte ihm der schwere Kurs hier liegen.


Bruce Banner kommt hinter der Gruppe um die Kurve...


...und er sieht böse aus!


Mein drittes Junioren Rennen der Saison, die gesamte Spitze des Landes ist am Start und ich erkenne die Herren inzwischen auch...


...aber alles was hinter dieser Spitze folgt bleibt leider nach wie vor ein Rätsel.


Eelke van der Horst hat einen neuen Helm! Der aus Harderwijk war aber wohl besser, zumindest konnte Eelke sich nach diesem Platten eine Wiederholung des achten Platez abschminken.


Jeroen Meijers führt den kleinsten van Poppel, Tim de Man und Erik Kramer den Waldhügel hoch...


...Pjotr van Beek und Tim Ariesen haben einige wenige Meter Rückstand...


...und Harderwijk Dominator Douwe Verberne, der ebenfalls noch dran hing, konnte seine Siegambitionen nach diesem schmerhaften Ausrutscher begraben.


Ja, alles ist auf Foto gebannt! Etwas mürrisch und ein wenig unmotiviert macht sich Verberne wieder auf die Socken.

Runde 3


Die Spitzengruppe im kleinen Tunnel unterhalb der Wiesen, die nach einem kurzen Waldstück zwei mal erklommen werden musste.


Auch Stan Godrie musste reißen lassen, hier erklimmt er zum ersten Mal die Wiesen, während hinter ihm ein Fahrer noch den Asphalthügel hochhämmert.


Ein Kastelijn Teamkollege am Ende der Waldabfahrt nach dem Asphaltberg und vor dem Tunnel.


das Ende der Runde, wo Kastellijns Teamkollege eben noch abfuhr, stürmt van Poppel nun schon wieder nach oben in Richtung Zielareal.


Jaap de Man als Letzter der inzwische nur noch vierköpfigen Spitzengruppe.

Runde 4


Und beim Asphaltberg hatte auch Jaap de Man ein Loch.


Und als van Poppel am Asphaltberg knallhart durchzieht bekommt auch Erik Kramer schwere Beine, nur Meijers bleibt dran.


Auch nach der Waldabfahrt, dem kurzen Äsphaltstück durch den Tunnel und dem ganz kurzen Waldstück danach zieht van Poppel noch immer voll durch.


Noch immer hängt Meijers im Rad, Erik Kramer musste einige Meter lassen.


Bei Pjotr van Beek hing bereits zu weit zurück, keine Chance mehr auf den Sieg.


Kenny Kastelijn


Douwe Verberne, nachdem es kurz nicht gut aussah, hatte er plötzlich wieder richtig Dampf drauf und sah stärker aus als vor seinem Sturz, als er schon arg am kraxeln war.


Der Grund für den schweren Parcours mitten in Süd Holland - eine Freiluft Skianlage, deren Hügel wohl nicht 100%ig natürlich entstanden ist.

Runde 5


Danny van Poppel macht Tempo auf der Zielgerade, die direkt zum Asphaltberg führte.


Erik Kramer und auch Jaap de Man waren inzwischen wieder dran. Vier Mann sollten das Rennen unter sich ausmachen.


Pjotr van Beek...


...und Tim Ariesen fuhren auf Platz fünf und sechs, hier auf der langen Schleifen zwischen den beiden Box Passagen.


Kenny Kastelijn folgte auf der sieben.


Douwe Verberne hatte sich wieder auf Platz acht vorgekämpft.


Den hatte ich vorhin schon, seinen Namen weiß ich trotzdem nicht.

Runde 6


Vorletzte Runde, Meijers zieht durch, de Man und van Poppel können folgen, Erik Kramer passt erneut.


Meijers war neben van Poppel der stärkste Fahrer vorn.


Unter den Blicken der Box links oben hat sich Kramer in der kurzen Wiesenabfahrt wieder herangekämpft, aber Meijers nutzt die zweite Besteigung bereits zur nächsten Attacke.


Van Beek und Ariesen folgten weiter sicher auf fünf und sechs.


Auf dem Weg zurück bietet sich im Waldanstieg ein ähnliches Bild; Meijers und van Poppel...


...vor de Man, dessen Loch in der Vorrunde scheinbar keine Folge von Schwäche war...


...und Erik Kramer, der schon einen ziemlich ausgelutschten Eindruck machte.


Zur Abwechslung mal ein anderer fahrer, den ich leider wieder nicht zuordnen kann.

Runde 6


Erik Kramer war der erste, der die Wiesen erklomm. Er hatte sieben Sekunden Vorsprung...


...auf Meijers und van Poppel; de Man folgte noch zwei Sekunden später...


...als van Poppel aus dem Pedal knallte, was Meijers kurz verunsichrte...


...aber nur kurz, denn er erkannte die Gunst der Stunde und sprang ein paar Meter weg...


...während Danny van Poppel, der Bruder von Boy und Sohn von Jean - Paul, mit aller macht versuchte wieder etwas Tempo aufzunehmen...


...was in dem Bergaufstück fast unmöglich war...


...sodass Jaap de Man aus Spijkenisse oben das Loch zu van Poppel geschlossen hatte, während Meijers weg war.


Noch immer schiedlich friedlich unterwegs...


...Tim Ariesen und Pjotr van Beek.


Und auf Platz sieben folgte wie erwartet Kenny Kastelijn...


Ahnee, doch nicht, es ist ein überundeter Teamkollege.


Douwe Verberne hatte Kastelijn passiert.


Und so wie er aussah, hätte er wohl auch vorn mitfahren können ohne den Sturz.


Das gleiche Trikot, die gleiche Nationalität, die gleiche Affinität zu Bodenbesuchen. Es gibt nur eine Schlussfolgerung: Douwe Verberne ist Mike Teunissen!!!


Nun wirklich Kastelijn. Die Jammerei nach dem Ziel könnte sich auch auf einen Zwischenfall in dieser Runde bezogen haben, denn er verlor viel Zeit auf Verberne.


Der rote Rächer, den ich in der Vorrunde schon nicht erkannte...


...er war bereits überrundet.

Podium


Den Zieleinlauf hatte ich leider verpasst, aber das Siegerinterview verriet, dass Kramer den Vorsprung halten konnte. Interview sind übrigens schwer, wenn die Interviewten den Mund nicht auf kriegen!


Meijers aufs zwei, de Man auf drei. Van Poppel als Vierter fiel neben das Podium, im Gegensatz zur Podiummiss, die im Alter gut zu den Beküssten passte...


...was diesem Blick nach zu urteilen der frisch geküsste Erik Kramer, Junior im ersten Jahr, auch fand.



Ergebnis:
1. Erik Kramer
2. Jeroen Meijers
3. Jaap de Man
4. Danny van Poppel
5. Pjotr van Beek
6. Tim Ariesen
7. Douwe Verberne
8. Kenny Kastelijn
9. Stan Godrie
10.Mike Willemse
...


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