Selfkant - Bergstraße


Am ersten Hindernis des Tages steht die erste Gruppe bereits: de Gendt, Bobridge, Nerz, da Dalto, Perez, Gourov, Hulsmans, Gardeyn, van Staeyen, de Haes und Hutarovich.


Simon Geschke folgte nur wenige Sekunden später, aber konnte die Lücke aber nicht mehr schließen...


...und ließ sich ins jagende Feld zurückfallen.


HTC blockierte die erste Reihe, die Gruppe sollte fahren gelassen werden.


Tony Martin und Patrick Gretsch; Zukunft und Gegenwart des deutschen Zeitfahrens.

Cauberg


Die Gruppe klettert in Valkenburg. Die Klettermeter nahm meist de Gendt auf sich, der der Bestplatzierte der Gruppe war.


Wegen der Platzierung de Gendts scheint es in der Gruppe Stunk gegeben zu haben...


...denn Kevin Hulsmans soll von de Gendt gefordert haben, dass dieser sich ins Feld zurückfallen lasse.


Der Tageszeitung "Het Laatste Nieuws" war das eine ganze Seite im Sportteil wert.


Das sagt weniger über das Problem als über den Spannungsgrad der Etappe.


Dem Meister sollte es Recht gewesensein.


Lang wird es relativ egal gewesen sein.

Camerig


Der Camerig, noch immer der längste Anstieg der Niederlande, brachte keine Veränderung in das öde Rennen.


Immerhin machte statt de Gendt jetzt van Staeyen Tempo am Berg.


Im Feld half Rabo inzwischen ein wenig mitzudrehen.


Sogar Wim de Vocht war noch im hauptfeld. Zur Mitte des Rennens. das Rennen war also sehr sehr langsam.


So langsam, dass BDR Fahrer Klöden erstmal die Leitung in die Hände genommen hat.

Eyserbosweg


Da der Eyser für Autos bereits gesperrt war, durfte Offi den Berg hochlaufen. Fand er super...die ersten 150 Meter.


Die üblichen Verdächtigen kurz vor dem Waldstück, also dort, wo der Anstieg erst richtig beginnt.


Boogerd würde jetzt vermutlich schon mal das Kampfgebiss einlegen.


Im feld hat ein Boogerd auch gefehlt. Ein Fahrer, der ab und zu mal völlig sinnfrei attackiert tut jedem Rennen gut.


Eine solche Boogerd Attacke hatte André Greipel noch auf der Flandern Etappe dieser Tour hingelegt.


Geraint Thomas feierte dieses Jahr seinen Durchbruch, bei der ENECO war die Form aber nur noch sehr mau.

Doodeman


Der Doodeman ist nicht bekannt, aber heftig.


Er ist der einzige Parallelanstieg des Keutenberg und schaffte es, die Spitzengruppe zu sprengen.


Kenny de Haes...


...Maxim Gourov...


...Kevin Hulsmans, Michael van Staeyen...


...Yauheni Hutarovich und auch Mauro da Dalto wurden Opfer des toten Mannes.


Sogar im Feld passierte kurzzeitig etwas. Oss attackierte...


...Boasson Hagen und Martin folgten mit dem ersten Teil des Feldes aber direkt.


Aber schnell taten sich die ersten Löcher auf, hier kämpfen Tankink, Boom und Klöden um den Anschluss.


Und weiter hinten glich das Peloton mehr und mehr einem Schlachtfeld.


Auch der moldawische Straßenmeister Alexandr Pliushin hatte schon einige Sekunden gefressen.


Besonders schoen ist es auf diesen Fotos übrigens den Herren rechts im roten Trikot zu beobachten.


Tjallingii und van Emden, da war etwas schief gegangen, die sollten eigentlich weiter vorn sein!


José - Ivan Gutierrez hatte nach seiner Strafminute aus Flandern wohl keine Lust mehr und gab auf.


Jan Ghyselinck leidet! Und nicht nur unter seiner bisher eher enttäuschenden Neo Saison.


Die coolste Zahnlücke im Profigeschäft; Frank Hoj.


Mark Renshaw baumelt ohne sein Herrchen Cavendish im Anstieg herum. Darf der überhaupt für Greipel fahren? Wenn das mal keine Mecker gibt zu Hause...


Bei diesem Fahrer würde ich auf Henderson tippen wollen. ärgerlich, dass sie ihren namen an der Seite, am Rahmen und am Nacken tragen, nicht aber auf der Stirn.


Beim belgischen Doppelmeister Devolder brauche ich keine Namenszüge.


Diese Gruppe um McEwen schaffte - im Gegensatz zu devolder - nochmal den Anschluss ans Feld. Sie haben damit einen Rückstand von sage und schreibe 2:30 wett gemacht!


Für den einsamen Veelers, der auf drei Minuten seine Bahnen zog, kam allerdings jede Hilfe zu spät.


Artem Ovechkin hat eine tolle Neo Saison hinter sich, aber sein Formhöhepunkt liegt auch weit hinter ihm.

St.Pergamijn - 1. Durchfahrt.


Sieben Fahrer hatten sich wieder zusammengefunden. Nach der ersten Überquerung waren es noch rund 23km bis ins Ziel.


Mauro da Dalto hatte den Anschluss nochmal geschafft nach dem Doodeman, hier geht er aber final baden.


Das Feld nähert sich unter straffem Tempodiktat von Simon Geschke auf 1:50. Und plötzlich war das Rennen interessant!


Geschke war so schnell, dass er Vansummeren aus den Schuhen fuhr.


Der brauchte erstmal wieder einen Anschubser...


...bevor er die Geschke Gruppe wieder verfolgen konnte.


Auch Jorge Azanza konnte an der St. Pergamijn das Tempo nicht halten.


Stijn Devolder fuhr noch immer allein umher...


...und das sah schon arg nach gezieltem Training aus.

St.Pergamijn - 2. Durchfahrt.


Noch knapp vier Kilometer und Gardeyn gibt Hackengas.


Nerz folgte auf der drei und kniff nochmal erfolgreich die Arschbacken zusammen, um wieder vorn ranzukommen.


Wie Nerz ist auch Bobridge Neo. Auch er kniff, aber für ihn zahlte es sich letztendlich noch mehr aus.


Das Feld folgte auf 25 Sekunden. Boom und Roelandts probierten weg zu springen, jetzt war das Rennen auf alle erdenkliche Weisen spannend.


Auch Linus Gerdemann war noch vorn dabei und machte einen ordentlichen Eindruck.


Dem enormen Tempo vorn im ersten Feld konnten hinten nicht mehr alls folgen.


Auch Geschke konnte nach getaner Arbeit nicht mehr folgen. Wir versicherten ihm, dass er die vorn noch holen würde, aber er schien uns nicht so recht zu glauben.


Martin Knecht Frantisek Rabon lässt die letzten Kilometer auch laufen.


Sebastian Lang tat es dem Tschechen nach.


In der Abfahrt drei Kilometer vor Schluss scheint Hutarovich heimlich Siegerposen zu üben.


Die letzte Gruppe des Tages um die Sturzopfer Allan Davis und Tom Leezer.


Tiere im Auto sind irgendwie niedlich.



Ergebnis:
1. Jack Bobdridge
2. Ruben Perez
3. Thomas de Gendt
4. Michael van Staeyen
5. Gorik Gardeyn
6. Dominik Nerz
7. Gert Steegmans
8. Borut Bozic
9. Lucas Sebastian Haedo
10.Sergey Lagutin
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