Heiweg Runde 1


Wie jedes Jahr ist die Hel van het Mergelland, die Hölle des Mergellandes, der absolute Radsporthöhepunkt des Jahres. Diese Höllenbewohener wohnen am Heiweg. Die Hörner wachsen erst im Alter.


Radsportweltmeister kommen nie in den Himmel.


Das Feld nähert sich bei frühlingsh---äh...höllischen Temperaturen um die 24 Grad.


Im Gegensatz zum letzten Jahr halten die Fahrer 500m nach der Neutralisation nicht still, die ersten Attacke, mit Benedetti in zweiter Position, gehen sofort.


Das Ende des Feldes.

Bergenhuizen Runde 1


Dieser potentielle Wurst kann der Radler vielleicht weiß machen, dass er der Weltmeister ist.


Eine erste Spitzengruppe hat sich gebildet, erneut bestaunt von Wursti, meinem viergebeinten Freund.


David Kopp und Kurt Hovelynck


Das Feld mit in vierter Position bereits Favorit...


...Giovanni Visconti auf 1:02.


Simon Geschke verkehrte fruchtig am Rad des Italieners.


Wagner und Statler saßen derweil auf dem Stein und kommentierten vorbeifahrende Muppets.


Ji Chen hatte schon bessere Rennen, hier war er nach 30km schon hoffnungslos abgehängt.

Teuven Runde 1


Tessa van Nieuwpoort hätte wohl auch ohne lange Hose (zur Erinnerung± 24 Grad!) ein hübsches Beinkleid gehabt...


Die achtköpfige Spitzengruppe: Kurt Hovelynck, Sebastien Delfoss, Cesare Benedetti, David Kopp, Lasse Bochman, Davide Ricci Bitti und Maxim Belkov. Johannes Fröhlinger für Skil hat sich irgendwo versteckt.


Wie im letzten Jahr wurde der Teuven, eigentlich eine halbe Schippe Sand, durch den reinpeitschenden Seitenwind zum echten Hindernis. Bergfahren in Windstaffel!

De Planck Runde 1


Die Spitzengruppe kurz vor der De Planck Bergwertung. Die Bergwertungen hatte Delfossse sich zum Ziel gemacht.


Das Feld hatte sich wieder beruhigt. Der Rückstand betrug 2:45.


Bei diesem langsamen Tempo denkt dieser Nutrixxion Fahrer an die Umwelt, er schiebt sein Teamfahrzeug den gesamten Berg hoch.

Bukel Runde 2


In der ersten Runde kam uns hier - nach 10km im Rennen - Christoph Pfinsgten mit schmerzverzerrten Gesicht entgegen. Er war nicht gestürzt, hatte aber heftige Schmerzen in den Beinen. Auch die Ausreißer spürten ihre Beine wohl langsam.


Delfosse und Benedetti


Kurt Hovelynck


Die Gruppe am eigentlichen Ende des Bukels, uneigentlich geht es rechts aber noch falsch platt weiter. Für jeden vollprofessionellen Amateur eine echte Qual. Ich biege hier darum immer rechts ab...


Cofidis kümmert sich auf 3:15 um das Tempo. Cheffe Samuel Dumoulin sitzt in vierter Position.


Ein Jo Piels Fahrer hat die Straße offenbar fest im Blick.


Ein De Rijke Fahrer; niocht Christoph Pfingsten; offensichtlich.


Ein Nutrixxion Fahrer im Anstieg, da wird erneut an die Umwelt gedacht. Wegen des erhöhten Tempos kommt dieser Fahrer aber nicht über Windschattenspenden fürs Teamfahrzeug hinaus.


Noch ein Jo Piels Fahrer, dieses Exemplar sieht schon ein wenig zerknautscht aus.

Bergenhuizen Runde 2


Die Spitzengruppe wird von...


...Johannes Fröhlinger, der das verstecken aufgegeben hat, angeführt.


Hovelynck sieht David Kopp und Davide Ricci Bitti.


Schmal, kurz und steil, Bergenhuizen gehört zu meinen Lieblingsbergen in Limburg!


Auf drei Minuten passiert das Feld Dr. van Dalen.


Das Kommen des japanischen Meister Takashi Miyazawa war nicht angekündigt!

Schey Runde 2


Versehentlich trafen wir das Feld nochmal am Schey. Die Ausreißer waren uns allerdings bereits entkommen.


Der eigentliche Anstieg beginnt erst nach dieser Linkskurve...


...ist aber selbst für vollprofessionelle Amateure keine echtes Hindernis.

Teuven Runde 2


Die Spitzengruppe klettert zum zweiten Mal auf belgischen Grundgebiet.


Mit der Frisur des Verpflegers konnte mans ich bei dem Wetter leicht einen Sonnenbrand holen, niemand weiß das so gut wie ich. Das Feld folgte auf 2:15.

De Planck Runde 2


Die Ausreißer klettern zurück in die Niederlande.


David Kopp


Unter dem aufmerksamen Blicken von Marcel Meisen (links) probieren ein Vlaanderen Belgier...


...und Jan Kuyckx nach vorn zu springen.


Das Feld nimmt diese Versuche nicht ganz ernst und auch der Zuschauer bekam ein latentes "Chasse Patate" Gefühl.


Ein NetApp Fahrer, wäre die Haarfarbe nicht, würde ich auf Alexander Gottfried tippen.

Orenberg Runde 3


Der Orenberg ist das steilste Stück des Tages. Das spürten die Ausreißer.


Das belgische Kartoffeljagdkommando hatte noch etwas mehr als eine Minute Rückstand.


Colnago ist traditionell stark in der Hel, hier kamen sie zum ersten Mal an die Front, zwei Minuten hinter der Spitzengruppe.


Im Feld schlug jetzt auch der ein oder andere Schmerz zu.


Dieser Vlaanderen Fahrer spürte nicht genug Schmerz und biss sich für ein gesteigertes Schmerzerlebnis zusätzlich auf die Zunge.

Grensheuvel Runde 3


Rund 40km vor dem Ziel hat sich die Spitzengruppe geteilt, Johannes Fröhlinger, Davide Ricci Bitti und Maxim Belkov :uberlebten den Cut.


Rund zehn Sekunden später kommt die Restgruppe, ohne David Kopp, dafür mit einem neuen Vacansoleil Fahrer, wohl Martijn Keizer.


Die Abfahrt nach Noorbeek und zum Bergenhuizen. Fünf Meter weiter rechts ist erneut Belgien.


Nur noch 45 Sekunden hinter der Spitzengruppe tackelte das Feld die Abfahrt.


Blick auf Männerärsche und Noorbeek.

Schey Runde 3


Die Spitzengruppe am Schey.


Maxim Belkov


Sander Armee hat den Sprung vom feld in die Verfolgergruppe geschafft.


Kevin Hulsmans probiert mit einem Colnago Fahrer am Rad auch Anschluss zu finden.


Das Feld, alles war jetzt dicht beieinander.


David Kopp erklärt einem Cofidis Fahrer wie man Ameisen zerquetscht.

Teuven Runde 3


Nur noch rund 30km vor dem Ziel ergab sich eine ganz neue Konstellation; Filippo Savini kam nach ganz vorn...zu noch immer Johannes Fröhlinger, der ein bärenstarkes Rennen fuhr. Und auch wenn der Kameramann nmich hier etwas verliebt ansieht...


...das eigentlich spannende spielte sich dahinter ab, denn das Feld war schon wieder in Sichtweite.


Im Feld zog Giovanni Visconti alle Register am vorletzten berg des Tages. Das sorgte für allgemeine Panik im Feld.


Rob Ruygh probierte kein Loch zu lassen.


Sebastien Delfosse hatte sich den Bergpreis gesichert.


Ein Farnese Vini Fahrer, deren Trikots bei mir immer Migräne verursachen.

De Planck Runde 3


Der letzte Berg des Tages; Savini und Fröhlinger haben ihren Vorsprung wieder ausbauen können...


...und Dank des praktischen Geländes konnten die beiden Ausreißer den Abstand hervorragend einschätzen.


Filippo Savini mit Fröhlinger am Rad.


In der Serpentine wird ein Vlaanderen Fahrer mit einem Farnese Attäckchen gestellt.


...aber Simon Geschke fährt das Loch locker wieder zu.


Selbst Elton John hätte sich mit solch einer Brille wohl nicht auf die Bühne getraut. Hulde darum diesem mutigen Donckers Fahrer.


Nach dem Sprung nach vorn war bei Martijn Keizer das Arsenal leer.


Ein de Rijke Fahrer checkt die Distanz bis nach oben: noch ein ganzes Stück!


Dieser Landbouwkrediet Fahrer sah das Ziel vermutlich nicht mehr...und hinter ihm reihten wir uns hinter das Feld ein um nach Eijsden zu fahren...die Fahrt mutierte leider zur Irrfahrt.

Eijsden Ziel


Und dieser Irrfahrt wegen schafften wir es gerade noch zur Zielankunft. Pim Ligthart gewinnt hier den Sprint.


Freundlicherweise stoppte Ligthart direkt vor mir um sein Fest zu feiern.


Gorik Gardeyn feiert mit.

Siegerehrung


Nachdem er vor der Zeremonie noch jemanden, ich tippe auf die Eltern, umarmte, musste er sich auf dem podium eine Tràne wegwischen.


Gut, zwei Tränen.


Drei Tränen


Vier Tränen


Fünf Tränen, eigentlich waren es noch mehr Tränen, aber ich denke sie alle aufzuzählen würde hier den Rahmen sprengen.


Federico Canuti ist Italiern...und wir sehen hier die besten Drei des Tages vor...


...und nach der verspäteten Ankunft von Samuel Dumoulin.



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Ergebnis:
1. Pim Ligthart
2. Federico Canuti
3. Samuel Dumoulin
4. Simon Geschke
5. Marcello Pavarin
6. Giovanni Visconti
7. Edwig Cammaerts
8. Thierry Hupond
9. Bert de Waele
10. David Tanner
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