London - Hyde Park


Die zahlreichen Schweizer hatten vor dem Start vom Feeling her ein gutes Gefühl. Vor dem Triathlon hatten wir sie in London kaum gesehen.


Die Briten indoktrinieren ihre Kinder! Skandal!


Ankunft eine halbe Stunde vor dem Start war NICHT früh genug. So in etwa "sahen" wir das Schwimmen.


Wenn man genau hinsah - und ein wenig hüpfte - konnte man sogar Schwimmerinnen sehen!


Nach dem Schwimmen mussten 10 Runden auf dem Rad absolviert werden, diese Spitzengruppe mit Mariko Adachi, Line Jensen, Pamella Oliveira und Lucy Hall passierte uns als Erste.


Die Kandaierin Paula Findlay war die Letzte Finisherin.


Die tiefe Startnummer Laura Perterers hatte mich spontan vermuten lassen, dass es sich bei der Österreicherin um eine Favoritin handelt.


Die nächste Fehleinschätzung. Diese schnuffige Schwedin schien bei genauerer Betrachtung die Ukrainerin Yuliya Yelistratova zu sein.


In Runde 2 lag dieses Feld 18 Sekunden hinter den inzwischen fünf Spitzenreiterinnen.


Dafür, dass ich über die Ballustrade hing - mich nur mit meinem Bauchfaltenmuskel einklemment/festhaltent, über, unter und zwischen anderen, die das gleiche probierten durchfotografierent - sind einige der Fotos ganz ordentlich geworden. Hier sehen wir ein zweites Feld.


Diese Dame kennen wir natürlich alle! Die britische Bogenschützin Alison Williamson! Im Achtelfinale des Teamwettbewerbs schied sie gegen die Russinen aus, im Einzel scheiterte sie - wie wir noch alle wissen - im Zweiunddreißigstelfinale mit 3-7 an der Mongolin Bishindee Urantungalag. Und jetzt stand sie an der Triathlon Strecke. Ganz ohne Bodyguards - ein Star zum anfassen!


Im Kino würde man für so einen Hut auf die Fresse kriegen - beim olympischen Public Viewing hingegen war er kein Problem. Komische Welt!


Als die Ausreißerinnen gefasst wurden und ein großes Feld unterwegs war, beschlossen wir uns zur Laufstrecke abzusetzen, bevor diese komplett zugestellt sein würde. Illusorisch, wie wir feststellten. Stattdessen verfolgten wir dann - jetzt aus der 14. Reihe statt der ersten und auf 150m Abstand - das Radrennen. Hier passiert das erste Feld die Serpentine Bridge.


Hier passiert das Feld auf der anderen Seite des Serpentine Lakes die Tribüne und somit die Ziellinie.


Da wir aus unserer Position in der 14. Reihe vom Laufen nichts gesehen hätten, zogen wir uns zu den Bildschirmen im Hyde Park zurück.


Regungslos verharrte dieser Australier länger als eine halbe Stunde auf seinem Platz. Erst als abzusehen war, dass die Australierin Erin Densham sehr reale Medaillenchancen haben würde, wurde er in Zielnähe unruhig.


Spirig gewann nach Herzschlagfinale und das gute Feelinggefühl der Schweizer wurde bestätigt. Der Australier äußerte seine Freude durch ein Bewegen der Mundwinkel und Klatschen, da seine Landsfrau Bronze gewann.




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