Start - Rijssen


Die beste Chance Wintergott Marcel zu betrachten war am Start.


Erkennen wir ihn? Ich jedenfalls hätte Leon van Bon vermutlich ohne die Hilfe des Präsentators nicht erkannt.


Steffen Radochla, einer der bekanntesten Namen am Start.


Nachdem meine Startlistenfavoriten Kopp, Bol und Barry gar nicht starteten, war Johim Ariesen mein Favorit auf den Sieg.


David Rösch, ganz schön dick für einen Kletterer.


Die beste Art einen Fehlstart zu unterbinden. Einfach einen Zaun vorbauen!


Und endlich rollen die Fahrer...

Irgendwo abseits der Strecke


Direkt nach der lokalen Runde tauchte dieser amerikanische Spezi vor uns auf. Allein hinter dem Feld, vor allem aber auf der verkehrten Straße!


Der neutrale Materialwagen schob ihn dann bei Enter zurück Richtung Feld, das wir links von uns langsam in der Ferne verschwinden sahen.

Tankenberg


Martin Hunal sichert sich die erste Sprintwertung, die eigentlich eine Bergwertung hätte sien müssen. Direkt dahinter 32 Mann, die sich vom Feld gelöst hatten.


Overijsselsche Zuschauermassen am Streckenrand.


33 Sekunden nach der vor allem von Jo Piels geführten Gruppe erreichte das Rabobank Feld die Spitze des Tankenbergs.

Nieuwe Weg


Rund 50km später hatte die Gruppe noch immer bestand. Was als Kopfsteinpflaster verkauft wurde sieht hier übrigens einfach aus wie typische, niederländische Klinker, die auch einen großen Teil meiner Trainingsrunde ausmachen.


Und so zieht die Spitzengruppe auf dem "Neuen Weg" von dannen.


Noch immer ungefähr 30 Sekunden Rückstand hatte das Feld, oder besser gesagt der erste Teil davon.


Floris Goesinnen schaute aus Australien auch kurz vorbei und lag noch chancenreich im Rennen.


Weitere Teile des Feldes folgten ganz kurz später. Die Fahrer bildeten sich Wind ein und zerpflückten sich scheinbar gegenseitig auf freier Fläche.


Auch dieses Feld biegt in den Nieuwe Weg ein.


Windstärke zwei, mit Mühe und Not. Man mag es kaum glauben.


Ein Eddy Merckx Fahrer, den ich natürlich nicht erkenne.

Veeneindeweg


Sieben Kilometer später am Ende der direkt anschließenden, nächsten Klinkerpassage.


Maurits Lammertink hatte sich mit zwei Fahrern ein wenig abgesetzt...


...was aber wenig später wieder korrigiert wurde.


Michael Berling führt die Restgruppe an.


Die Gruppe biegt wieder auf die Hauptstraße am Kanal und simuliert Wind am Wasser.


25 Sekunden hatte der erste Teil des Feldes, der jetzt von Ubbink und Drapac mit Goesinnen beherrscht wurde.


Diese zwei Fahrer, der Drapac Fahrer sollte Adiq Othman sein, verloren auf den Klinkern den Anschluss.


Eine Dreiergruppe mit Rikke Dijkxhoorn, Jim van den Berg und Lasse Bochman probiert aus einem hinteren Feld noch nach vorn zu springen.


Als Crosser sollte Dijkxhoorn von Klinkern nur schwerlich zu beeindrucken sein.


Die nächste Gruppe 30 Sekunden hinter der Dijkxhoorn Gruppe.


Je weiter hinten im Rennen man suchte, desto verzogener wurden die Gesichter.


Einige hatten das verzogene gar schon abgelegt, bei ihnen kehrte Akzeptanz ein.

Daarleveen


Weitere 7km am gleichen Kanal, die Spitzengruppe scheint etwas angedickt zu sein.


Definitv mehr als 33 Fahrer, einem Rabobank Fahrer wird das alles etwas zu öde...


...und Maurits Lammertink - schon wieder - ist seiner Meinung.


Der Rabo Mann ist Wilco Kelderman. Er macht hier einen eher fotoscheuen Eindruck.


Ab in Richtung Verpflegung.


40 Sekunden später passiert die Dijkxhoorn Gruppe, soweit ich nachträglich sehen kann die letzte Gruppe, die noch Anschluss zum Feld fand. Alles dahinter war unwiderruflich verloren. Für den mir unbekannten Jim van den Berg lohnte sich der Anschluss nach vorn noch gewaltig!


Das war dann unter anderem dieses Feld...


...welches hier so formschön am Kanal entlangkreucht

NICHT der Holterberg


Ein japanisches Ein-Mann-TV-Team steht NICHT am Holterberg um eine Reportage über das Shimano Team zu drehen.


Die erste Gruppe kommt noch nicht über den Holterberg.


11 Mann hatten sich abgesetzt. Zu Japans entsetzen ohne Shimano, dafür aber mit Hassink, Oelerich und natürlich Lammertink.


Das magere Restfeld folgte auf 1:35. Atlas machte Tempo, in zweiter Position und hier wegen mangelnder Körpergröße verdeckt arbeitete Kletterer David Rösch. Dem gefiel der Holterberg, der scheinbar und zu unserer überraschung erst ein paar Kilometer später begann, wohl besser als dieser NICHT Holterberg Hügel.

Diependaalseweg


Kurz hinter dem Apenberg, dem letzten Anstieg des tages, den wir obwohl wir genau drüberfuhren nicht sahen, trafen wir die Spitzengruppe kurz bevor sie auf den Rundkurs einbog noch einmal.


Jetzt erkennen wir auch Floris Goesinnen und Wilco Kelderman. Das legt die Vermutung nahe, dass die Kelderman Attacke am kanal diese Gruppe initiierte.


Aber nur 26 Sekunden später folgte das Restfeld. das Rennen war wieder auf Messers Schneide.


Im Feld wurde ordentlich geackert (...) was aber dazu führte, dass es überall platzte.


Dies muss die sagenumwogene Abfahrt des Apenbergs sein, für die auf der Rennhomepage enorme Werbung gemacht wurde. Abschüssig ist das Stück vom letzten Fahrer bis zum Baum, mit durchschnittlich 2-3%.

Rijssen - erste Runde


Nachdem die Polizeit direkt nach dem Apenberg und direkt nach dem Lettzen Fahrer alles dichtschmiss mussten wir uns die zwei Runde lang mit dieser Stelle begnügen. Hier wurde gerade die Attacke von...


...natürlich Maurits Lammertink vereitelt. Lammertink durfte nach dem Rennen als aktivster Fahrer aufs Podium.


16 Sekunden betrug der Rückstand der ersten Verfolger noch.


Angeführt wurde die Gruppe von Benjamin Sydlik. So macht Fahrererkennen Spaß: Sydlik war laut Ergebnis der letzte verbleibende Nutrixxion Fahrer im Feld.


Diese abgehängten Fahrer sahen das Feld nicht mehr zurück.

Rijssen - zweite und letzte lokale Runde


Das Feld hatte die Ausreißer gestellt. Geschätzte drei Kilometer vor dem Ziel traut sich Wouter Haan hier eine Attacke zu.


Im Feld denkt man sich schon mal den Sprint herbei und zögert kurz.


Die drei abgehängten Fahrer von der Vorrunde haben noch einen Reisegefährten gefunden.


Michael Kurth und Daniel Westmattelmann verschwinden im Dickicht des rijssenschen Dschungels.

Rijssen - Zeremonie


Jesper Asselman gewann den Sprint!


Wouter Haan allerdings gewann das Rennen, denn er rettete sich solo ins Ziel! Dass ich einen Sieger nicht kenne gibt es auch nicht alle Tage. Eigentlich war das eine Premiere.


Martin Hunal komplettierte als Dritter und Sieger der Sprintwertung das Podium.



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Ergebnis:
1. Wouter Haan
2. Jesper Asselman
3. Martin Hunal
4. Jim van den Berg
5. Jimmi Sörensen
6. Rens te Stroet
7. Nikita Novikov
8. Benjamin Sydlik
9. Marius Bernatonis
10. Peter Schulting
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