Superprestige - Vorselaar - Runde 1


Die erste Runde im Eliterennen im schneeverseuchten Vorselaar. Zdenek Stybar weiß das Feld hinter sich.


Nach zwei Wochen Regenbogen sieht Stybar im Trikot aus als trüge er nie etwas Anderes.


An Albert im normalen BKCP Arbeitsoverall hingegen muss sich das Auge erst wieder gewöhnen.


Für Sven Nys ist das belgische Trikot schon mehr oder weniger die angestammte Arbeitskleidung.


Jonathan Page sieht man so weit vorn wie hier nicht oft in internationalen Topcrossen.


Gerben de Knegt startet wie immer gut.


DER MEISTER startet wie immer beschissen.

Runde 2


Sven Vanthourenhout hat einen guten "Cross Herbst". Er mag Eis und schnelle Starts.


Seine Saison sollte leider mitten im Rennen...


...nach einem Sturz abrubt enden.


Christian Heule ist der Vanthourenhout der Schweiz. Stark auf Eis, schneller Start und stark zum Ende der Saison.


Da Pauwels seit einigen Wochen schwach fährt, ist Vantournout ziemlich unumstritten die Nummer vier der Saison.


Für Albert und Stybar ging es nicht nur um den Tages-, sondern auch um den Gesamtsieg in der Superprestige.


Nachdem DER MEISTER in der zweiten Runde einem Sturz von This Al noch ausweichen koennte, wurde er eine Runde später doch final abgeräumt.


Erwin Vervecken scheint seine Abschlusstournee voll auskosten zu wollen...


...wie schon letzte Woche in Lille legt der Belgier auch hier einen guten Teil der Runde zu Fuß zurück.

Runde 3


Auch Radomir Simunek kann ohne großen Schwierigkeiten zu den Eisprinzessinen des Feldes gezählt werden.


Stybar ist dieses Jahr zur Allesprinzessin mutiert.


Mariusz Gil hatte in Vorselaar den besten Tag seines Radsportlebens.


Kevin Pauwels hingegen baut zum Saisonende hin immer mehr ab. Zum Ende des Rennens hin holte er zwar etwas auf, Platz 11 ist für ihn dennoch indiskutabel.


Ähnlich erging es Bart Wellens. Der Lokalmatador hatte einen ganz miesen Start. Er hat aber niedrigere Ansprüche und immerhin noch gerade so die Top 10 gerettet.


So wie Gerben de Knegt hier schaut hat er vor dem Rennen den einen oder anderen Liter Hustensaft weggezwitschert.

Runde 4


Mit Simunek und Vanthourenhout allein an der Spitze des Rennens hatte am Ende der vierten Runde vermutlich niemand gerechnet.


Christian Heule schickte sich ein wenig an Tabor zu wiederholen, brach dann aber am Ende heulemäßig weg.


Ganz im Gegensatz zum polnischen Meister.

Runde 5


In einer der widerlichen Kurven reizt Albert das Maximum aus...


...um seinen Dorgenossen Nys zu distanzieren.


Der Vorselarer Wellens war zu diesem Zeitpunkt schon lange distanziert.


Peter Dlask gilt - wie alle Tschechen - als guter Eisfahrer. Mit Platz 12 fuhr er auch ans obere Limit seines Könnens heran.

Runde 6


Alberts Tempoverschärfung aus der Vorrunde hatte keinen Effekt. Dieter vanthourenhout und vor allem Sven Nys konnte er noch nicht abschütteln.


Frenetische Zuschauer jubeln einem der größten, belgischen Sporthelden zu...naja einer jedenfalls.


Mit dem Auto dürfte Klaas Vantournout hier scheinbar nicht langfahren. Zum Glück ist Klaas vantournout kein Auto.


Früher dachte ich immer Bart Wellens spreche irgendwie komisch...ein bisschen wie ein kastrierter Schlumpf. Jetzt weiß ich: alle Vorselaaren sprechen so!


Letzte Woche hatte Franzoi noch lange Haare. Platz 16 beweist: Frisuren sind überschätzt!

Runde 7


Sven Vanthourenhout hatte sich inzwischen aus dem Rennen gestürzt, Radomir Simunek hingegen stürzte sich in Führung liegend noch immer wie ein Wilder um die Ecken des Kurses.


Albert guckt so verkniffen, weil es nach dieser Haarnadel kurz empfindlich bergauf geht.


Diese kurze Steigung wird auf den Fotos leider nicht deutlich, vor allem nicht, wenn das Objekt so elegant hochfliegt wie Zdenek Stybar.


Dieter Vanthourenhout verwöhnt uns mit einem Zungenblitzer! Sexy!


Auf Jonathan page trifft Vantournout in der vorletzten Runde eines Rennens sicher nicht oft...


...dass dies hier doch geschieht lag an der Leistung beider; Page fuhr sehr stark und der Belgier eher enttäuschend.


Die Überraschung des Tages hielt sich noch immer wacker und verbesserte seinen elften Platz aus Oudenaarde im zwei Plätze.


Direkt hinter Gil folgte Bart Wellens...


...der hier gerade von einem in Vorselaar sicher sehr einsamen Mann bestaunt wird.

Runde 8


Mitte der vorletzten Runde hat Nielske Albert ein kleines Loch auf den Rest der ehemaligen Spitzengruppe.


Zdenek Stybar hat die Räder schön...tschechische Farben auf den Laufrädern dürfte ein Unikum sein!


Page konnte Vantournout nicht halten, Platz sieben ist trotzdem ein tolles Ergebnis für den Amerikaner.

Runde 9


Eingangs der letzten Runde hat Niels Albert noch einige Sekunden...


...auf den mann mit den tschechischen Farben im Laufrad.


Obwohl Nys das Angebot zum High Five nicht annahm...


...erreichte er die Spitze des Rennens nicht mehr.


Vantournout hatte zum Schluss wenig Grund zur Eile. Er fuhr ziemlich allein seinen sechsten Platz nach Hause.


Eddy van IJzendoorn hat ein kleines Sabberproblem.


Der kleinste Vanthourenhout schaffte es heiler ins Ziel als sein großer Cousin. Und das sogar auf Platz fünf!



Ergebnis:
1. Zdenek Stybar
2. Niels Albert
3. Radomir Simunek
4. Sven Nys
5. Dieter Vanthourenhout
6. Klaas Vantournout
7. Jonathan Page
8. Christian Heule
9. Mariusz Gil
10.Bart Wellens
...


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